Was sind Leihgroßeltern?

 

 

 

 

Typische Gedanken ...

 

 

 

 

 

 

 

... aus dem Blick der "Großeltern":

 

  • Meine eigenen Kinder wollen keinen Nachwuchs, Ich sehne mich aber nach Enkelkindern.
  • Meine eigenen Enkelkinder wohnen viel zu weit weg, dass ich sie regelmäßig sehen kann.

 

... aus dem Blick der Familie:

 

  • Ich bin wegen des Jobs nach Lichtenfels gezogen und meine Eltern wohnen zu weit weg, um die Kinder regelmäßig zu sehen.
  • Meine Kinder vermissen die Geborgenheit einer Oma oder eines Opas - aber meine Eltern können nicht mehr auf Kinder aufpassen (oder sind nicht mehr am Leben).
  • Ich suche nicht nur jemanden, der auf mein Kind aufpasst, sondern jemand mit Erfahrung, der mir hier und da Tipps geben kann.

 

Genau hier setzt das Konzept der "Leihgroßeltern" an. Das Wichtigste zuerst: Leihgroßeltern sind keine Babysitter - sie sind Familienanschluss! Hier geht es nicht darum Geld zu verdienen. Leihgroßeltern sind ehrenamtliche Kinder- und Familienpaten, die nicht nur ab und zu zum Kinderhüten kommen, sondern sich als Familienmitglied betrachten wollen. Regelmäßige Treffen mit den Kindern und der Familie sind die Normalität.

Dabei sollte die Familie aber auch beachten, dass jedes Ehrenamt seine Grenzen hat und Leihgroßeltern - so wie auch die "richtigen" Großeltern, nicht immer dann springen können oder wollen, wenn die Familie sie braucht. Auch sind sie kein Ersatz für eine Kinderbetreuungseinrichtung, Babysitter oder Tagesmutter.

Ein normales Oma/Opa-Kind- Verhältnis ist das Ziel einer Vermittlung.